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Dr. Michael Pees bei einer ärztlichen Beratung in der Privatpraxis Bodywise in Heidelberg

Privatpraxis Bodywise in Heidelberg-Neuenheim

Ärztliche Untersuchung und Beratung bei Bruxismus in Heidelberg

Bei Zähneknirschen, Pressen und Beschwerden der Kaumuskulatur beurteilt Dr. Michael Pees den Befund und die medizinische Vorgeschichte. Im Gespräch wird geklärt, welche weitere Abklärung nötig ist und ob eine Behandlung infrage kommt.

Individuell beraten bei Bodywise

Beschwerden und medizinische Voraussetzungen klären

Zähneknirschen, Pressen und Beschwerden der Kaumuskulatur können unterschiedliche Ursachen haben. Dr. Michael Pees untersucht Ihr Beschwerdebild und berücksichtigt frühere Behandlungen, Vorerkrankungen und Medikamente. Eine konkrete Behandlung wird damit noch nicht festgelegt.

Mögliche Auslöser und begleitende Maßnahmen werden gesondert eingeordnet. Eine zahnärztliche Abklärung oder Schutzschiene kann weiterhin erforderlich sein. Die folgenden Abschnitte erläutern Grenzen und Risiken von Botulinumtoxin sowie den Off-Label-Use.

DIE KAUMUSKULATUR VERSTEHEN

Bruxismus ist mehr als hörbares Zähneknirschen

Beim Schlafbruxismus tritt die Kaumuskelaktivität während des Schlafs auf. Manche Betroffene knirschen hörbar, andere pressen überwiegend, ohne dass typische Geräusche entstehen. Wachbruxismus zeigt sich tagsüber beispielsweise durch wiederholtes oder anhaltendes Anspannen der Kaumuskulatur, Zusammenpressen der Zähne oder ein starres Halten des Unterkiefers.

Bruxismus ist nicht bei jeder Person automatisch eine Erkrankung. Entscheidend ist, ob daraus ein Risiko oder ein konkreter Behandlungsbedarf entsteht. Zu einer fundierten Einschätzung gehören daher nicht nur subjektive Beschwerden, sondern auch der klinische Befund, die zeitliche Zuordnung zu Schlaf oder Wachzustand und - sofern erforderlich - eine zahnärztliche, physiotherapeutische oder schlafmedizinische Mitbeurteilung.

Seitliche Kopfansicht mit hervorgehobenem Kaumuskel am Unterkiefer und fächerförmigem Schläfenmuskel.
Ausgewählte Kaumuskeln: Masseter am Unterkiefer und Temporalis an der Schläfe, vereinfacht dargestellt.

BESCHWERDEN EINORDNEN

Mögliche Hinweise auf eine überlastete Kaumuskulatur

Beschwerden können unterschiedlich ausgeprägt sein und sind nicht spezifisch für Bruxismus. Mögliche Hinweise sind:

  • morgendliche Spannung, Müdigkeit oder Druckempfindlichkeit im Kieferbereich
  • schmerzhafte oder deutlich vergrößerte Kaumuskulatur
  • wiederkehrendes Pressen oder Anspannen am Tag
  • Kiefer-, Gesichts- oder Kopfschmerzen, bei denen ein muskulärer Anteil vermutet wird
  • zahnärztlich festgestellte Abriebspuren, Schäden an Zähnen oder Belastungen von Zahnersatz
  • Beschwerden im Bereich der Kiefergelenke oder Einschränkungen der Kieferfunktion

Solche Beschwerden können auch andere Ursachen haben. Eine Behandlung sollte deshalb nicht allein aufgrund eines einzelnen Symptoms oder einer Selbstdiagnose geplant werden.

Frau mit Beschwerden im Kieferbereich während der Nacht
Nächtliche Kieferbeschwerden können Anlass für eine ärztliche Abklärung sein.

Wie Botulinumtoxin die Kaumuskulatur beeinflusst

Botulinumtoxin hemmt vorübergehend die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel. Wird es in ausgewählte Bereiche der Kaumuskulatur injiziert, kann die Kontraktionskraft dort zeitlich begrenzt reduziert werden. Dadurch kann es bei geeigneten erwachsenen Patienten möglich sein, eine übermäßige Muskelaktivität, hohe Belastungskräfte oder muskulär geprägte Beschwerden zu verringern.

Die Behandlung „schaltet“ Bruxismus jedoch nicht an seiner Ursache aus. Die zentral gesteuerte Aktivität kann fortbestehen, während die Kraft der behandelten Muskulatur abnimmt. Auch psychische Belastung, Schlafstörungen, Medikamente, Genussmittel, Schmerzen oder andere Einflussfaktoren werden durch die Injektion nicht automatisch verändert.

Dasselbe Wirkprinzip wird auch bei der Behandlung mimischer Falten genutzt. Bei Bruxismus stehen jedoch die Kaumuskulatur und ihre Funktion im Vordergrund; Befund und Behandlungsziel werden eigenständig beurteilt.

Nahaufnahme einer Injektion im Bereich der Kaumuskulatur
Beispiel einer Injektion im Bereich der Kaumuskulatur.
Dr. Michael Pees im ärztlichen Gespräch
Dr. Michael Pees bespricht Möglichkeiten und Grenzen persönlich mit Ihnen.

Möglichkeiten und Grenzen

Ziele und Grenzen der Behandlung

Je nach Befund kann das Behandlungsziel darin bestehen, die Aktivität oder Kraft einer überlasteten Kaumuskulatur zu reduzieren und dadurch muskuläre Beschwerden zu verringern. Bei einzelnen Patienten kann auch eine ausgeprägte Muskelspannung im Kieferbereich zurückgehen.

Nicht realistisch ist die Erwartung, dass Botulinumtoxin sämtliche Ursachen des Bruxismus beseitigt, Zahnschäden rückgängig macht oder jede Form von Kiefer-, Kopf- oder Gesichtsschmerz behandelt. Bestehen bereits ausgeprägte Schäden an Zähnen, Zahnersatz oder Kiefergelenken, müssen diese unabhängig davon zahnärztlich beziehungsweise fachärztlich beurteilt werden.

Auch das Ausbleiben hörbarer Knirschgeräusche beweist nicht, dass keine Aktivität mehr stattfindet. Umgekehrt ist eine Reduktion der Muskelkraft nicht automatisch mit vollständiger Beschwerdefreiheit gleichzusetzen.

Wissenschaftliche Einordnung

Die aktuelle S3-Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Bruxismus führt die Injektion von Botulinumtoxin in die Kaumuskulatur als eine Behandlungsoption auf, die bei Erwachsenen erwogen werden kann. Zugleich bleibt die Evidenz begrenzt: Studien deuten auf mögliche Verbesserungen bei Schmerzen, Muskelaktivität und Belastungskraft hin, sind aber hinsichtlich Auswahl der Patienten, Dosierung, Zielmuskulatur und Ergebnismessung uneinheitlich. Eine Wirkungs- oder Erfolgsgarantie lässt sich daraus nicht ableiten.

Quelle: S3-Leitlinie „Diagnostik und Behandlung von Bruxismus“ (PDF, Stand Januar 2026), Kapitel 7.9.3.

Dr. Michael Pees im persönlichen Gespräch in der Praxis
Die ärztliche Einordnung berücksichtigt Beschwerden und Begleitumstände.

Den Befund als Ganzes betrachten

Warum die Ursachen und Begleitumstände geklärt werden müssen

Bruxismus ist ein multifaktorielles Geschehen. Bei der Einordnung können unter anderem Schlafqualität, Stress und Anspannung, bestimmte Medikamente oder Substanzen, Schmerzen, neurologische Faktoren sowie bestehende Zahn- und Kieferbefunde relevant sein. Ein einzelner Auslöser lässt sich häufig nicht bestimmen.

Vor einer Injektionsbehandlung muss deshalb geklärt werden, ob die Kaumuskulatur tatsächlich einen wesentlichen Anteil an den Beschwerden hat. Ebenso wichtig ist die Frage, ob zunächst andere Maßnahmen sinnvoller sind. Bei auffälligem Zahnabrieb, beschädigten Restaurationen, Kiefergelenkbeschwerden oder einer unklaren Bisssituation ist eine zahnärztliche Untersuchung erforderlich. Bei Hinweisen auf eine relevante Schlafstörung kann eine schlafmedizinische Abklärung notwendig sein.

Behandlung als Teil eines umfassenderen Vorgehens

Die Behandlung der Kaumuskulatur steht nicht grundsätzlich im Gegensatz zu konservativen Maßnahmen. Je nach Ausgangslage können mehrere Ansätze miteinander kombiniert oder nacheinander eingesetzt werden:

  • Aufklärung über Befund, mögliche Einflussfaktoren und realistische Ziele
  • Selbstbeobachtung bei Wachbruxismus, um häufiges Anspannen im Alltag besser wahrzunehmen
  • Entspannungs- und Atemübungen oder progressive Muskelentspannung
  • physiotherapeutische Maßnahmen bei muskulären oder craniomandibulären Beschwerden
  • eine zahnärztlich angepasste Schiene zum Schutz von Zähnen und Zahnersatz
  • Überprüfung möglicher medizinischer oder medikamentöser Einflussfaktoren
  • weiterführende zahnärztliche, neurologische oder schlafmedizinische Diagnostik, wenn der Befund dies nahelegt

Eine Schiene kann Zähne und Restaurationen vor Belastungsfolgen schützen, beseitigt aber nicht automatisch die zugrunde liegende Muskelaktivität. Botulinumtoxin wiederum kann die Muskelkraft reduzieren, ersetzt den mechanischen Zahnschutz jedoch nicht.

Off-Label-Use: Was der Zulassungsstatus bedeutet

Für die Behandlung von Bruxismus ist Botulinumtoxin in Deutschland üblicherweise nicht als eigene Arzneimittelindikation zugelassen. Die Anwendung erfolgt daher als sogenannter Off-Label-Use. Das bedeutet nicht, dass eine ärztliche Anwendung grundsätzlich ausgeschlossen ist. Sie setzt jedoch eine nachvollziehbare medizinische Indikation, eine besonders sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung und eine entsprechende Aufklärung voraus.

Im Beratungsgespräch wird erläutert, weshalb die Behandlung im konkreten Fall erwogen wird, welche Alternativen bestehen, welche Unsicherheiten die Studienlage aufweist und welche Risiken zu berücksichtigen sind. Auch die mögliche Kostenerstattung sollte vorab mit dem jeweiligen Versicherer geklärt werden.

SCHRITT FÜR SCHRITT

So läuft die Behandlung bei Bodywise ab

Dr. Michael Pees im Gespräch mit einer Patientin bei Bodywise
Ihr Beschwerdebild und Ihre Vorgeschichte stehen am Anfang.
  1. Anamnese und Beschwerdebild

    Dr. Pees bespricht, wann und wie die Beschwerden auftreten, ob Zähnepressen oder Knirschen bekannt ist, welche Vorbehandlungen erfolgt sind und welche medizinischen, zahnärztlichen oder medikamentösen Faktoren relevant sein können.

  2. Ärztliche Untersuchung

    Untersucht werden die Kaumuskulatur, ihre Aktivität und mögliche Seitendifferenzen sowie die Kieferfunktion im Rahmen der ärztlichen Beurteilung. Vorhandene zahnärztliche Befunde, Schienen oder Angaben zu früheren Behandlungen können für die Einordnung hilfreich sein.

  3. Indikationsstellung und Alternativen

    Dr. Pees beurteilt, ob eine zeitlich begrenzte Reduktion der Kaumuskulatur sinnvoll erscheint, ob zunächst weitere Diagnostik erforderlich ist oder ob konservative beziehungsweise fachübergreifende Maßnahmen im Vordergrund stehen sollten.

  4. Aufklärung und Kosten

    Besprochen werden Wirkprinzip, realistischer Nutzen, Grenzen, Off-Label-Use, mögliche Nebenwirkungen, seltenere Risiken, Nachsorge und die voraussichtlichen Kosten. Eine reine Beratung und ein Behandlungstermin sind unterschiedliche Anliegen; eine Behandlung beim ersten Besuch wird nicht zugesagt.

  5. Behandlung

    Wenn die Indikation gestellt ist und Sie sich nach der Aufklärung für die Behandlung entscheiden, wird Botulinumtoxin in die zuvor festgelegten Bereiche der Kaumuskulatur injiziert. Dosis und Umfang richten sich nach Befund, Anatomie und Behandlungsziel.

  6. Verlauf und Kontrolle

    Die Wirkung entwickelt sich schrittweise. Dr. Pees erläutert, wann eine Beurteilung sinnvoll ist und bei welchen Beschwerden Sie sich früher melden sollten. Eine erneute Behandlung wird nicht automatisch, sondern nach Verlauf und erneuter Abwägung geplant.

Eingang zur Privatpraxis Bodywise in Heidelberg-Neuenheim
Bodywise in Heidelberg-Neuenheim.

Nach der Behandlung

Wann die Wirkung einsetzt und wie lange sie anhält

Botulinumtoxin wirkt nicht unmittelbar nach der Injektion. Erste Veränderungen der Muskelaktivität können sich nach einigen Tagen zeigen; der Umfang der Wirkung lässt sich meist erst später sinnvoll beurteilen. Die Muskelaktivität nimmt anschließend im Verlauf wieder zu.

Wie lange der Effekt anhält, ist individuell verschieden. Häufig besteht die Wirkung über einige Monate. Behandelte Muskulatur, Dosis, Ausgangsaktivität, Stoffwechsel, Begleiterkrankungen und frühere Behandlungen können den Verlauf beeinflussen. Eine feste Haltbarkeit oder ein bestimmter Zeitpunkt für eine Wiederholungsbehandlung kann nicht zugesagt werden.

Gut informiert entscheiden

Sicherheit und Nachsorge

Was Sie vor und nach einer Behandlung wissen sollten. Ihre persönlichen Fragen bespricht Dr. Pees mit Ihnen im ärztlichen Gespräch.

Heller Behandlungsraum in der Privatpraxis Bodywise
Raum für persönliche Beratung und Behandlung.

Häufige vorübergehende Reaktionen

Nach der Injektion können vorübergehend kleine Rötungen, Schwellungen, Druckempfindlichkeit, punktförmige Blutergüsse oder Schmerzen an den Einstichstellen auftreten. Möglich sind außerdem ein ungewohntes Kaugefühl, raschere Ermüdung beim Kauen oder eine vorübergehende Schwäche der behandelten Muskulatur.

Da die Wirkung nicht immer auf beiden Seiten identisch ausfällt, können vorübergehend Seitendifferenzen sichtbar oder spürbar werden. Auch Veränderungen der seitlichen Untergesichtskontur sind möglich, wenn die Muskelmasse im Verlauf abnimmt.

Seltenere, aber relevante Risiken und Warnzeichen

Zu den relevanten Risiken gehören eine zu starke Schwächung der Kaumuskulatur, eine unerwünschte Beeinflussung benachbarter Muskeln, Veränderungen des Lächelns oder der Gesichtssymmetrie sowie funktionelle Beschwerden beim Kauen. Allergische Reaktionen und Infektionen an der Injektionsstelle sind selten, müssen aber berücksichtigt werden.

Bei wiederholten Behandlungen kann sich die Muskelmasse verändern. Die langfristigen Auswirkungen wiederholter Injektionen auf Kaumuskulatur und angrenzende Strukturen sind wissenschaftlich noch nicht in allen Punkten geklärt. Auch deshalb sollte jede Wiederholung erneut medizinisch begründet werden.

Wann eine Behandlung verschoben oder abgelehnt werden kann

Eine Behandlung kann insbesondere bei einer Infektion oder entzündlichen Veränderung im vorgesehenen Bereich, in Schwangerschaft und Stillzeit, bei bestimmten neuromuskulären Erkrankungen, relevanten Schluck- oder Atemstörungen oder bei ungeklärten medizinischen Angaben nicht beziehungsweise erst nach weiterer Abklärung infrage kommen.

Auch bestimmte Medikamente können für die Wirkung oder das Risiko relevant sein. Deshalb müssen alle regelmäßig oder kürzlich eingenommenen Arzneimittel und bekannte Erkrankungen vollständig angegeben werden. Blutverdünnende Medikamente dürfen nicht eigenständig abgesetzt werden; ihr Einfluss auf das Blutergussrisiko wird ärztlich beurteilt.

Dr. Pees kann außerdem von einer Behandlung abraten, wenn die Beschwerden nicht plausibel aus der Kaumuskulatur hervorgehen, zunächst eine zahnärztliche oder andere fachärztliche Abklärung erforderlich ist, konservative Maßnahmen sinnvoller erscheinen oder die Erwartungen mit dem realistisch Erreichbaren nicht übereinstimmen.

Nachsorge

Nach der Behandlung erhalten Sie konkrete Hinweise für die ersten Stunden und Tage. Diese richten sich nach dem individuellen Befund und der durchgeführten Behandlung. Wichtig ist, den Wirkungseintritt abzuwarten und die Muskelkraft nicht unmittelbar nach dem Termin zu beurteilen.

Bei unerwarteten oder deutlich zunehmenden Beschwerden sollten Sie die Praxis zeitnah kontaktieren. Schluckstörungen, Atemprobleme, ausgeprägte allgemeine Schwäche oder schwere allergische Symptome erfordern eine sofortige medizinische Abklärung.

Kosten und Termin

Kosten der Bruxismus-Behandlung bei Bodywise

Ihre Behandlung

Botulinumtoxin bei Bruxismus

Ab 250 Euro

Fragen zur Behandlung?

Der genannte Betrag bezieht sich auf die hier beschriebene Behandlung. Die Kosten einer Beratung ohne anschließende Behandlung erfragen Sie bitte gesondert bei der Praxis.

Was die Kosten bestimmt

Bodywise veröffentlicht für „Botulinumtoxin bei Bruxismus“ einen Preis ab 250 Euro. Der tatsächliche Betrag richtet sich unter anderem nach Befund, Dosierung und Behandlungsumfang. Die konkrete Planung und die voraussichtlichen Gesamtkosten werden vor der Behandlung erläutert.

Die Abrechnung ärztlicher Leistungen erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Eine Erstattung durch eine private Krankenversicherung ist tarifabhängig. Aufgrund des Off-Label-Use sollte eine mögliche Kostenübernahme vorab individuell geklärt werden.

Alle Preise und Honorare ansehen

Dr. Michael Pees, Facharzt für Chirurgie bei Bodywise in Heidelberg

Persönlich für Sie da

Dr. Michael Pees

Facharzt für Chirurgie mit langjähriger leitender Tätigkeit im ästhetisch-chirurgischen Bereich

Dr. Michael Pees ist Facharzt für Chirurgie. Über viele Jahre war er als leitender Arzt im ästhetisch-chirurgischen Bereich in Heidelberg, Mannheim und der Region tätig. Seine chirurgische Ausbildung und langjährige klinische Verantwortung prägen den Blick auf Anatomie, Befund, Funktion und eine nachvollziehbare Nutzen-Risiko-Abwägung.

Bei Bodywise übernimmt Dr. Pees Beratung, Untersuchung, Indikationsstellung, Aufklärung und ärztliche Behandlung selbst. Für die Behandlung der Kaumuskulatur ist dabei entscheidend, nicht nur eine ausgeprägte Muskulatur zu betrachten, sondern das Beschwerdebild, mögliche Ursachen, Alternativen und die Grenzen der Behandlung einzuordnen.

Werdegang und Qualifikation von Dr. Michael Pees

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Behandlung der Kaumuskulatur bei Bruxismus

Ist Bruxismus dasselbe wie Zähneknirschen?

Nein. Zähneknirschen ist eine mögliche Form. Bruxismus kann auch überwiegend aus Pressen, längerem Anspannen der Kaumuskulatur oder anderen wiederkehrenden Unterkieferaktivitäten bestehen. Er kann im Schlaf oder im Wachzustand auftreten.

Kann Botulinumtoxin Bruxismus heilen?

Eine Heilung oder Beseitigung sämtlicher Ursachen kann nicht zugesagt werden. Botulinumtoxin kann die Aktivität und Kraft ausgewählter Kaumuskeln zeitlich begrenzt reduzieren. Mögliche Auslöser und Begleiterkrankungen bleiben davon unberührt.

Ersetzt die Behandlung eine Knirscherschiene oder den Zahnarzt?

Nein. Eine zahnärztlich angepasste Schiene kann Zähne und Zahnersatz vor mechanischer Belastung schützen. Botulinumtoxin erfüllt diese Schutzfunktion nicht. Bei Zahnabrieb, Schäden, Kiefergelenkbeschwerden oder unklarer Bisssituation ist eine zahnärztliche Untersuchung erforderlich.

Ist Botulinumtoxin für Bruxismus zugelassen?

Für Bruxismus erfolgt die Anwendung in Deutschland üblicherweise außerhalb der zugelassenen Arzneimittelindikation als Off-Label-Use. Vor der Behandlung ist deshalb eine besondere Aufklärung über Nutzen, Unsicherheiten, Alternativen und Risiken erforderlich.

Wann setzt die Wirkung ein?

Die Wirkung beginnt nicht sofort. Erste Veränderungen können sich nach einigen Tagen zeigen. Wann der Effekt sinnvoll beurteilt werden kann, hängt vom individuellen Verlauf ab und wird im Gespräch erläutert.

Wie lange hält die Wirkung an?

Häufig wirkt Botulinumtoxin einige Monate. Die Dauer ist jedoch nicht exakt vorhersehbar und hängt unter anderem von Muskelaktivität, Dosis, Ausgangsbefund und individuellen Faktoren ab.

Kann das Kauen beeinträchtigt werden?

Eine vorübergehende Schwäche oder raschere Ermüdung der behandelten Kaumuskulatur ist möglich. Bei zu starker Wirkung können funktionelle Beschwerden auftreten. Dosis und Umfang müssen deshalb am Befund ausgerichtet werden.

Was kostet die Behandlung bei Bodywise?

Bodywise veröffentlicht einen Preis ab 250 Euro. Der genaue Betrag hängt von Dosierung und Behandlungsumfang ab und wird nach Untersuchung und Planung vor der Behandlung festgelegt.

Allgemeine Fragen zu Terminart, Beratung und Ablauf

Patientenstimmen

Das sagen Patientinnen und Patienten

Ausgewählte Google-Rezensionen über die Beratung und Behandlung bei Bodywise – Dr. Michael Pees.

Stand:

Mit den Pfeiltasten nach links oder rechts durch die Rezensionen navigieren.

Sehr angenehme Atmosphäre in angenehmen Räumen.Herr Dr. Pees hat mich fachlich kompetent und verständlich beraten.

Mit dem Ergebnis meiner Behandlung bin ich sehr zufrieden. Ich kann die Praxis sehr gerne weiter empfehlen.

raul sterk Google-Rezension

Dr. Pees ist ein fachlich kompetenter und empathischer Arzt, der auf eine mehr als 30-jährige Berufserfahrung zurückblicken kann. Das macht sich auch positiv in der ausführlichen, offenen und individuellen Beratung und Betreuung bemerkbar. Ich habe mich bei Dr. Pees sehr gut aufgehoben gefühlt und kann ihn unbedingt weiterempfehlen.

Karin P Google-Rezension

War heute wieder mal Herr Dr. Pees besuchen wegen Unterspritzungen.

Ein super toller Arzt, würde zu keinem anderen gehen. Er hat mehr als nur 5 Punkte verdient.

Stella Stella Google-Rezension

Kann ich wirklich nur empfehlen.

Dr.Michael Pees hat mich super beraten und es konnten schnell Lösungen für mein Problem gefunden werden.

Dankeschön ❤️

Anni Google-Rezension

Privatpraxis in Heidelberg-Neuenheim

Persönliche Beratung bei Bruxismus

Für eine ärztliche Untersuchung bei Zähneknirschen oder Beschwerden der Kaumuskulatur können Sie die Praxis kontaktieren. Dr. Michael Pees bespricht den Befund, Grenzen möglicher Behandlungen und gegebenenfalls die weitere zahnärztliche oder fachärztliche Abklärung. Die Anfrage legt keine Behandlung fest.

Porträt von Dr. Michael Pees bei Bodywise in Heidelberg
Dr. Michael PeesFacharzt für Chirurgie